Pregabalin

Wirkstoff: Pregabalin (75mg, 150mg, 225mg, 300mg)
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Was ist Pregabalin?

Pregabalin zählt zur Arzneimittelgruppe der Antiepileptika und wird zur Therapie bei einer Epilepsie, bei generalisierten Angststörungen und bei Nervenschmerzen eingesetzt. Der Wirkstoff Pregabalin ist eine direkte Weiterentwicklung von Gabapentin, einer Substanz die 1976 von den Pharma-Unternehmen Gödecke und Warner-Lambert patentiert wurde. Inzwischen entwickelt der Pharma-Konzern Pfizer den aussichtsreichen Wirkstoff, der bereits im Jahr 2004 in den USA und der Europäischen Union zugelassen wurde, weiter. Mit dem modernen Arzneimittel werden Nervenschmerzen und Angstgefühle gelindert und Gehirnkrämpfe bei Epilepsie-Patienten verhindert. In der Regel werden Pregabalin-Kapseln zwei- bis dreimal eingenommen.

Wie wirkt Pregabalin?

Der relativ neue Wirkstoff entfaltet seine Wirkung gezielt im Kleinhirn, wo er auf die Purkinje-Zellen einwirkt. Pregabalin bewirkt an den Kalziumkanälen eine Aktivitätsminderung der Zellen. Dadurch gelangt weniger Kalzium in die Zellen, wodurch weniger Botenstoffe wie Glutamat, Noradrenalin und Substanz P ausgeschüttet werden. Dies bewirkt eine antiepileptische, schmerzlindernde, angstlösende und sedierende Wirkung. Die Effekte von Pregabalin ähneln denen von Gabapentin. Dieser Wirkmechanismus, durch den sich unterschiedliche Krankheitsbilder beeinflussen lassen, ist erst seit einigen Jahren bekannt. Erhältlich ist Pregabalin derzeit in Form von Kapseln und als Lösung zum Einnehmen. Nach der Gabe von Pregabalin werden die höchsten Blutspiegel innerhalb einer Stunde erreicht. Die Substanz entfaltet ihre Wirkung im Kleinhirn und ist in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Pregabalin wird über den Urin ausgeschieden. Die Hälfte des Wirkstoffs ist etwa sechs Stunden nach der Einnahme aus dem Blut entfernt.

Die Anwendungsgebiete von Pregabalin

Pregabalin ist für drei Anwendungsgebiete zugelassen. Der Wirkstoff wird bei nervlich bedingten neuropathischen Schmerzen bei Erwachsenen verwendet. Diese Schmerzen zählen häufig zu den Spätfolgen einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2), oder entstehen aufgrund einer Nervenentzündung durch Herpes-Viren sowie bei Rückenmarkverletzungen. Zu den weiteren Indikationen gehören neben den Generalisierten Angststörungen auch Partielle Anfälle, die mit oder ohne sekundäre Generalisierung auftreten können. Dieser Wirkstoff ist in einigen Ländern außerdem zur Behandlung der Fibromyalgie zugelassen. Pregabalin wird in manchen Fällen außerhalb der zugelassenen Anwendungsgebiete zur Linderung von Entzugssymptome Opiatabhängiger und gegen die Symptomatik beim Restless-Legs-Syndrom verwendet. Der Wirkstoff wird hauptsächlich zur langfristigen Behandlung eingesetzt.

Wie wird Pregabalin eingenommen?

Meist wird Pregabalin in Kapselform eingenommen. Patienten, die durch eine Magensonde ernährt werden oder aus anderen Gründen keine Tabletten schlucken können wird das Arzneimittel als Trinklösung verabreicht. Abhängig von der Diagnose und der Schwere der Erkrankung liegt die Tagesdosis zwischen 150 und 600 Milligramm. Die Kapseln können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Wenn sich die Einstiegs-Dosierung als zu niedrig erweist, kann diese wochenweise erhöht werden. Die Behandlung mit Pregabalin sollte niemals abrupt beendet werden. Vor dem Absetzen wird die Dosis stufenweise vermindert, damit die Nebenwirkungen möglicht gering gehalten werden. Eine Therapie mit dem Wirkstoff erfolgt immer unter ärztlicher Aufsicht. Pregabalin ist in jeder Darreichungsform rezeptpflichtig und darf nur nach ärztlicher Verschreibung verwendet werden.

Gegenanzeigen

Bei einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff darf Pregabalin nicht eingesetzt werden. Falls der Wirkstoff mit anderen Antiepileptika kombiniert eine gute Anfallskontrolle erreicht, ist es dennoch nicht gestattet die Substanz alleine einzusetzen, da es derzeit nicht ausreichend Studien hinsichtlich einer Einzeltherapie mit Pregabalin gibt. Bei der Behandlung älterer Patienten mit nervenbedingten Schmerzen die unter Herz- und Gefäßproblemen leiden, kann das Arzneimittel möglicherweise zu einer Herzmuskelschwäche beitragen. Nierenkranke Patienten sollten eine Dosis erhalten, die an ihre Nierentätigkeit angepasst wird. Um einen Missbrauch zu vermeiden, sollte Pregabalin bei Patienten mit Abhängigkeits- und Suchtpotential in der Vorgeschichte mit Vorsicht verordnet werden. Von schwangeren Frauen und stillenden Müttern darf Pregabalin nicht eingenommen werden. Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen ist wissenschaftlich nicht erforscht.

Die Nebenwirkungen von Pregabalin

Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Schläfrigkeit, Benommenheit und Kopfschmerzen. Während der Behandlung kam es bei einigen Patienten zu Entzündungen im Nasen-Rachen-Raumes, gesteigertem Appetit, Gewichtszunahme, gesteigerter Stimmung, Schwindel, Verwirrung, Reizbarkeit. Außerdem berichteten einige Anwender über Schlaflosigkeit, sowie Störungen der Potenz, Koordinations- und Bewegungsschwierigkeiten, Gedächtnisausfälle, verschwommenes Sehen, Übelkeit, Erbrechen, Muskel- und Gelenkschmerzen. Das Arnzeimittel kann die Wirkung zentral dämpfender Wirkstoffe von Beruhigungs- und Schlafmitteln sowie starken Schmerzmitteln und Alkohol verstärken. Nach der Einnahme ist bei aktiver Teilnahme am Straßenverkehr und bei der Arbeit an schweren Maschinen Vorsicht geboten. Die Sturzgefahr kann bei älteren Patienten erhöht sein. Eine eventuelle Gewichtszunahme führt bei Diabetes-Patienten zu einer Anpassung der Dosierung blutzuckersenkender Medikamente.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Da der Wirkstoff fast unverändert über die Nieren ausgeschieden wird, liegt ein geringes Risiko für pharmakokinetische Arzneimittel-Wechselwirkungen vor. Pregabalin kann durch seine sedierenden Eigenschaften die Wirkung von Sedativa und Alkohol verstärken. Einige Patienten berichteten nach gleichzeitiger Verwendung zentral dämpfender Arzneimittel über Atmungsstörungen. In seltenen Fällen kam es dadurch zum Koma. In Verbindung mit Opioiden wurden ebenfalls weitere Interaktionen beschrieben.

Warnhinweise

Pregabalin sollte nicht als sedierendes Rauschmittel missbraucht werden und darf deshalb nur unter ärztlicher Aufsicht und strenger Indikation angewendet werden. Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen bei Kontraindikationen sind in der Arzneimittel-Fachinformation beschrieben.

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