Tipps gegen Rückenschmerzen

Fast jeder Mensch leidet irgendwann einmal unter Rückenschmerzen. Die Gründe sind vielfältig. Eine schlechte Haltung, falsche Bewegungen bzw. eine übermäßige Belastung (etwa das Heben von Lasten), lange Stehen oder auch Sitzen – all jene Faktoren können zu Rückenschmerzen führen. Es gibt verschiedene Tipps und Tricks, damit die Schmerzen gelindert werden. Wichtig ist, dass aber auch präventiv gegen den Rückenschmerz vorgegangen wird. Das bedeutet, dass schon im Vorfeld darauf geachtet werden sollte, den Rücken dahingehend zu entlasten, sodass dieser gar keine Schmerzen verursachen kann.

Bewegung ist das A und O

Wer bereits unter Rückenschmerzen leidet, sollte darauf achten, dass er genügend Bewegung macht. Denn die Stärkung der Muskulatur entlastet den Rücken. Wichtig ist, dass – wenn bereits erste Probleme aufgetreten sind – jene Abschnitte bewegt werden, welche keine Schmerzen verursachen. Die Bewegung sorgt in weiterer Linie für eine bessere Durchblutung. Schädliche Substanzen, die mitunter für die Schmerzen verantwortlich sind, werden abtransportiert. Auf Grund der aktiven Bewegung ist es möglich, dass auch schmerzhemmende Stoffe gebildet werden, die in weiterer Folge das Symptom lindern. Der gutgemeinte Rat eines Laien, dass man sich unbedingt mittels Bettruhe schonen muss, sollte bei Rückenschmerzen nicht wahrgenommen werden. Wobei natürlich auch eine Schonung angeraten werden muss. Jene betrifft vorwiegend den Entlastungsapparat. Der Betroffene muss daher seinen Ischiasnerv und seine Wirbelsäule sowie dessen Muskulatur entspannen. Wer unter starken Rückenschmerzen leidet, kann mit Hilfe eines Physiotherapeuten hilfreiche Übungen lernen, die sodann in den eigenen vier Wänden durchgeführt werden sollen.

Die Schonhaltung verschlimmert die Situation

Ein gravierender Fehler, den viele Betroffene machen, ist die Schonhaltung. Denn auch wenn die Schonhaltung dafür sorgt, dass der Schmerz gelindert wird, werden im gleichen Atemzug diverse Muskelgruppen überstrapaziert. Die klassische Schonhaltung schadet daher mehr, als sie bringt. Vor allem dann, wenn es sich um chronische Beschwerden handelt, kann die Schonhaltung die Symptome deutlich verschlimmern. Klagt der Betroffene bereits über Verspannungen, kann Wärme helfen. Ein feuchtes Tuch und eine Wärmflasche helfen dabei Wunder. Durch die Wärme wird die Muskulatur durchblutet und entspannt. Jener Prozess sorgt in weiterer Folge dafür, dass die Verspannung zurückgeht und die Schmerzen gelindert werden.

Massagen und Physiotherapien

Eine weitere Möglichkeit ist die Behandlung durch den Physiotherapeuten. Jener achtet darauf, dass die Wirbelsäulengelenke mobilisiert werden. Im weiteren Verlauf werden die bereits verkürzten Muskeln gedehnt. Durch die Kräftigung der Rumpfmuskulatur wird die Wirbelsäule entlastet; der Schmerz wird deutlich gemindert. Neben der Physiotherapie hilft auch die Massage. Eine Massage regt die Durchblutung an, verbessert diese im Laufe der Zeit und sorgt dafür, dass die Schmerzen deutlich geringer werden. Doch warum sind viele Menschen verspannt und klagen sodann über Rückenschmerzen? Auch Stress spielt eine wesentliche Rolle. Die psychische Belastung kann mitunter ebenfalls zu Verspannungen führen und somit Rückenschmerzen auslösen.

Gewicht reduzieren, Haltung verbessern

Selbstverständlich sollten auch etwaige Ursachen behandelt werden. Die klassische Sitzposition, welche vor dem PC eingenommen wird, ist in der Regel schädlich für die Wirbelsäule. Ein weiterer negativer Faktor, der die Wirbelsäule belastet, ist Übergewicht. Sitzposition ändern, Gewicht reduzieren – zwei Möglichkeiten, die immer zu einer Verbesserung der Situation führen.

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